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Max Bill by Junghans Ästhetik der Zeit
04.02.2009 | 14.27 Uhr
Dieses wurde Ende der 50er Jahre durch die Schramberger Uhrenfabrik Junghans in Form einer kleinen Uhrenserie in die Realität umgesetzt. Max Bill wurde am 22. Dezember 1908 in der Schweiz im Städtchen Winterthur geboren. An der Kunstgewerbeschule in Zürich ließ er sich in den Jahren 1924 bis 1927 zum Silberschmied ausbilden. In dieser Zeit wurde er von Le Corbusier durch einen Vortrag zum Architekturstudium inspiriert. So begann er schließlich im Jahr 1927 in der Hochschule für Gestaltung in Dessau sein Studium. 1929 siedelte
Max Bill nach Zürich über und war seither tätig als Architekt, Maler, Grafiker, Plastiker, Publizist und Produktgestalter. 1944 nahm er einen Lehrauftrag für Formenlehre an der Kunstgewerbeschule in Zürich an. 1951 sorgte er als Mitbegründer für die Erbauung der Hochschule für Gestaltung in Ulm. Als Professor an der staatlichen Hochschule für bildende Künste war Hamburg von 1967 bis 1974 die letzte Station seines aktiven beruflichen Lebens. Am 9. Dezember 1994 verstarb Max Bill in Berlin.
Das Schaffen von Max Bill war eine stetige Gratwanderung zwischen freier und angewandter Kunst, zwischen strengen, reduzierten und fließenden, natürlichen Formen, zwischen philosophischem Denken und praktischer Anwendung. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Zeit war für Max Bill eine faszinierende Herausforderung, die ihn jahrzehntelang beschäftigte. Ein beispielhaftes Ergebnis seiner Arbeit ist der Entwurf einer Wanduhr für Junghans im Jahre 1956. Nur selten ist das Zusammenspiel von Stunde und Minute stilisierter und schlichter dargestellt worden als bei dieser Uhr, die heute im bedeutendsten Design Museum der Welt – im Museum of Modern Art – zu sehen ist. 1962 kreierte Max Bill für Junghans mechanische Armbanduhren, die nicht nur durch das ästhetische Design überzeugen, sondern durch Präzision. Diese außergewöhnlichen und exclusiven Modelle im original Max Bill Design wurden von Junghans neu aufgelegt.
Zum 100. Geburtstag von Max Bill und ganz im Zeichen seines Schaffens, steht die besondere Geburtstags-Edition: Streng
limitiert auf 100 Stück pro Modell mit Editions-Nummerierung und -Laserung in Form eines Max Bill Portraits auf dem Gehäuseboden, führen die Raritäten zu einer hohen Ebene der Begehrlichkeit. Die exklusiven Zeitmesser sind in Edelstahl mit Milaneseband oder vergoldet mit feinstem Lederband als Handaufzug, Automatic oder
Chronoscope erhältlich.
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